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Herren 1: Pokalspiel in Ehingen

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Nach einer langen Vorbereitung startet unsere erste Herrenmannschaft in die Saison 22/23 und gastiert am Mittwochabend zum Pokalspiel beim Liganeuling in Ehingen. Eine gute Möglichkeit um vor dem Ligastart am Samstag gegen einen Gegner zu spielen, der auch in der Bezirksklasse spielt. Die TSG Ehingen ist letzte Saison unglücklich mit 12:20 Punkten (punktgleich mit Vogt) am letzten Spieltag in die Bezirksklasse abgestiegen. Deshalb erwarten die Männer um Spielmacher Maxi Schoch einen starken Gegner, der ihnen einiges abverlangen wird. Nichtsdestotrotz wollen die Herren den Saisonauftakt für sich entscheiden, um mit einem guten Gefühl am kommenden Samstag nach Leutkirch zu reisen.

Nicht ganz positiv ist, dass Trainer Uwe Bittenbinder aufgrund der unüblichen Spielzeit auf einige Stammspieler verzichten muss und man nicht mit vollem Kader nach Ehingen fahren wird. Außerdem ist zu erwähnen, dass die Mannschaft durch einige Abgänge in die zweite Mannschaft und einigen Aufhörern leicht verändert auflaufen wird im Vergleich zur letzten Saison. Weiter werden zwei Neuzugänge diese Saison ihr Debüt im Dress des TVWs feiern. Diese sind Julian Villforth und Maximilian Gründl, letzterer spielte zuvor beim TSV Lindau und wird in Ehingen seine TVW-Premiere feiern. Dennoch muss die Mannschaft an diesem Mittwoch enger zusammenrücken mit dem Ziel, trotz des dünn besetzten Kaders, eine stabile Abwehr zu stellen und die vermittelten Themen der Vorbereitung umzusetzen.

Herren 2: Saisonstart unter neuer Konstellation

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Nach einer Saison 2021/2022 mit knappen Niederlagen darf die zweite Garde des TV Weingarten in der Kreisliga B starten. Nur in den letzten beiden Spielen konnte der TVW sein wirkliches Potential zeigen und noch Siege einfahren.

In der neuen Saison, nach intensiver Vorbereitung, darf man also gespannt sein wo sich der TVW in der Tabelle einordnet. Zur neuen Spielzeit hat ein Umbruch in der Mannschaft stattgefunden, sodass doch einige ehem. Spieler, als auch verstärkt die A-Jugend die zweite Garde unterstützt. Das Ziel sich im oberen Tabellendrittel zu positionieren ist ausgegeben. Ob dies unter der neuen Konstellation gelingt, wird sich noch herausstellen. Das Team um Teammanager Philipp Wolter ist jedoch motiviert und voller Vorfreude. Isny ist auch kein unbekannter Gegner. So ist man über die Jahre doch immer wieder aufeinander getroffen. Hier gilt es auch gleich die Bewährungsprobe zu bestehen. Isny zählt wohl zu den Titelfavoriten und wird auf keinen Fall unterschätzt werden. Der TVW freut sich daher auf ein spannendes und faires Spiel zur besten Spielzeit.

Herren 1: Zweites Testspiel gegen HSG Langenargen-Tettnang

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Am 02.09.2022 absolvierte die erste Herrenmannschaft das Rückspiel gegen die HSG Langenargen-Tettnang in der Großsporthalle in Weingarten. Der TVW trat mit einem ähnlich jungen Kader an wie beim letzten Auswärtsspiel, allerdings kehrten dieses Mal ein paar erfahrene Spieler in den Kader zurück.

Die Weingartener starteten gut in die Partie und konnten mit der HSG auf Augenhöhe mithalten. Jedoch war das Durchkommen im Angriff schwer und kräfteraubend, was mit zunehmender Spieldauer zu Unkonzentriertheiten im Abschluss führte. Bedingt durch einige Abwehrfehler und 2-Minuten-Strafen aud Seiten der Gastgeber gelang es der HSG auch im zweiten Drittel seine Führung weiter auszubauen. Durch eine verbesserte Abwehrleistung konnten die TVWler das letzte Drittel dann schließlich für sich entscheiden. Der Endstand lautete 27:28.

Herren 1: Testspiel gegen HSG Langenargen-Tettnang

Am vergangenen Freitag absolvierte die erste Herrenmannschaft ihr zweites Testspiel, diesmal gegen die HSG Langenargen-Tettnang. Geschuldet durch die Urlaubszeit reisten die Weingartener mit einem dezimierten und sehr jungen Kader an. Das Ziel für das Spiel lautete daher eine kompakte Abwehr zu stellen, an welcher in den letzten Trainingseinheiten gearbeitet wurde.

Obwohl die junge Mannschaft noch nie in dieser Zusammensetzung gespielt hatte, rissen die TVWler das Spiel schnell an sich und gingen durch eine kompakte 6:0-Abwehr schnell in Führung. Nach 20 Minuten ließen die Weingartener allerdings nach und konnten im Angriff nur noch schwer durchkommen. Diese Angriffsflaute kompensierte das Team allerdings durch eine solide Abwehrarbeit. Erst fünf Minuten vor Spielende gelang es der Heimmannschaft in Führung zu gehen, welche sie bis zum Abpfiff auch verteidigten. Die Partie endete schließlich mit 25:22.

Obwohl auch das zweite Testspiel verloren wurde, sind die TVWler mit positiven Erfahrungen aus dem Spiel gegangen und wollen vor allem auf der starken Abwehrleistung aufbauen.

Pauline Borrmann beeindruckt im Nationaltrikot und holt Platz 5 bei der U16-Beachhandball-EM

TVW-Jugendspielerin im Wechselbad der Gefühle

Pauline Borrmann beeindruckt im Nationaltrikot und holt Platz 5 bei der U16-Beachhandball-EM

Dass TVW-Talent Pauline Borrmann von der Beachhandball-Europameisterschaft der U16-Juniorinnen in Prag mit einem tollen Platz 5 und als beste deutsche Torschützin heimkehren sollte, hatte sie sich sicher wenige Wochen zuvor nicht träumen lassen. Nach einer Knieverletzung und einer Corona-Infektion, welche die 14-jährige auch schon die Teilnahme beim Deutschland-Cup mit der Baden-Württemberg-Auswahl gekostet hat, schien eine Nominierung für die Nationalmannschaft nicht mehr sehr wahrscheinlich.

Doch Pauline nutze buchstäblich die letzte Chance bei einem Lehrgang in Witten in der Nähe von Bochum, um das Trainerteam um Nationaltrainerin Fernanda Scovenna von ihrem Können zu überzeugen. Als zweitjüngste Spielerin im 11-köpfigen Aufgebot schickte sich Pauline in Prag in die Fußstapfen ihrer größeren Schwester Johanna zu treten, welche sie noch Wochen zuvor bei der Beach-WM auf Kreta von der Tribüne aus bewundert hatte.

Und Pauline schien gut aufgepasst zu haben. Bereits im ersten Spiel gegen Norwegen avancierte Pauline zur Führungsspielerin im deutschen Team, steuerte gleich 10 Punkte zum Endergebnis bei und war fortan nicht mehr wegzudenken. Bei allen Spielen stand Pauline im Aufgebot und bewahrte regelmäßig und auch in kritischen Situationen kühlen Kopf beim Abschluss. Am Ende waren es beeindruckende 76 Scorerpunkte – Platz 1 im deutschen Team und insgesamt Platz 8 unter allen EM-Teilnehmerinnen. Umso bemerkenswerter, war Pauline doch nur eine von zwei Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs 2007 in ihrem Team. Sicher half ihr dabei ihre für die jungen Jahre schon beachtliche Beach-Erfahrung – neben den Stützpunkttrainings und dem „Anschauungsunterricht“ bei ihren großen Schwestern ist auch ihre ganze TVW-B-Jugend beachhandballverrückt, wie bereits zwei Turniersiege im Juli Monat beweisen.

Nach einer spannenden EM-Vorrunde mit einer knappen Niederlage gegen Norwegen, zwei Siegen gegen Bulgarien und Frankreich und einer tollen Vorstellung mit hauchdünner Shoot-Out-Niederlage gegen das Topteam der Niederlande, war Spanien im Viertelfinale noch eine zu große Hürde für die neuformierte DHB-Auswahl. Am Schlusstag holten die Mädels mit zwei Siegen gegen Norwegen und Schweden und Platz 5 aber noch das Maximum heraus. „Beachhandball-Deutschland kann stolz sein auf seinen jüngsten Jahrgang“, so eine zufriedene Bundestrainerin Fernanda Scovenna. Ein Gefühl, das sich so sicher auch bei den zahlreich mitfiebernden Fans daheim eingestellt hat.

Herren 1: Testspiel gegen Bad Saulgau

Die 1. Herrenmannschaft absolvierte nach einer bisher eher durchwachsenen Vorbereitung ihr erstes Testspiel gegen den Landesligisten aus Bad Saulgau. Allzu viele Hoffnungen auf ein positives Endresultat gegen den zwei Ligen höher spielenden Gegner hatten die Weingartener nicht. Vorgenommen hatte man sich vor allem eine konzentrierte Abwehrleistung, schnelles Spiel nach vorne und die Integration der neuen Spieler in die Mannschaft.

Obwohl einige TVWler zum ersten Mal seit langem wieder einen Ball in den Händen hielten, starteten die Weingartener gut in die Partie und konnten gegen eine junge Saulgauer Mannschaft dagegenhalten. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit schlichten sich erste Unkonzentriertheiten ins Spiel der Gäste ein. Schlechte Pässe, unpräzise Torwürfe im Anrgriff und zu große Lücken in der neu formierten Defensive sorgten dafür, dass sich die Saulgauer bis zum Halbzeitpfiff auf 16:9 absetzen konnten.

Die nächsten 30 Minuten nutzten dann beide Mannschaften um zu experimentieren. So arbeitete der TVW lange am Spiel mit zwei Kreisläufern und einer 4:2-Abwehr. Die zweite Spielhälfte konnte der TVW schließlich mit 11:9 für sich entscheiden.

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Bittenbinder zufrieden, verwies aber zugleich auf noch jede Menge Arbeit bis zur neuen Saison. Gleich am Freitag will man sich in einem nächsten Testspiel in der Argonnenhalle gegen den HC LJG Vogt weiter verbessern.

Eindrucksvolle Tage bei der Beachhandball-WM 2022 in Griechenland

Beachhandball-WM der U18 auf Kreta vom 15. – 19. Juni 2022

Was für ein Erlebnis! „Gegen die besten Spielerinnen deines Jahrgangs bei einer Weltmeisterschaft anzutreten ist schon etwas ganz Besonderes“, ist Johanna Borrmann auch knapp eine Woche nach dem Rückflug aus Kreta noch ganz ergriffen von den Spielen mit der U18-Nationalmannschaft. „Natürlich hatten wir als EM-Vierter insgeheim schon von einer Medaille geträumt“, so die 17-jährige Schülerin des Bildungszentrums St. Konrad, „aber bei einer WM und insbesondere im Beachhandball liegen Sieg und Niederlage oft sehr nahe beieinander.

Nach einer überaus souveränen Vor- und Hauptrunde mit 5 Siegen in 6 Spielen war die Euphorie im Lager der deutschen „Natio“ groß. Insbesondere der glatte 2:0 Sieg nach Sätzen gegen den späteren Vizeweltmeister Niederlande in der Hauptrunde war wohl das beste Spiel dieser Mannschaft in den letzten beiden Jahren. Einen großen Anteil daran hatte Abwehrspezialistin Johanna als direkte Gegenspielerin der späteren Torschützenkönigin und MVP Eva Heuten, welche in diesem Spiel wohl ihren schwächsten Auftritt bei der WM hatte.

Aber auch in der Offensive konnte Johanna im WM-Turnier hier und da Akzente setzen – schickte sie Nationaltrainer Frowin Fasold doch im Gegensatz zur letztjährigen EM auch des Öfteren in der Crunch Time in den Angriff.

Leider erwischte das deutsche Team im Viertelfinale gegen Polen nicht ihre beste Tagesform und scheiterte an seiner sehr schlechten Chancenauswertung. „Da wäre mehr drin gewesen“, waren sich auch die zahlreichen Fans aus mitgereisten Eltern und Verwandten einig.
Ein abschließender 2:1-Shootout-Sieg gegen Brasilien im Spiel um Platz 7 bildete aber schlussendlich einen versöhnlichen Abschluss eines insgesamt auch sportlich tollen Turniers. Garant für den Sieg im zweiten Satz war die Abwehrreihe um Johanna, welche siebeneinhalb Minuten keinen Treffer gegen den Südamerikavizemeister zuließ – im Beachhandball auf dem Niveau eine absolute Seltenheit.

Die Partie war zudem der Abschluss der „Natio“-Karriere für die Mädels des Jahrgangs 2004/2005 in den U-Mannschaften des Deutschen Handballbundes. Für die meisten Spielerinnen wird eine Nominierung für die Damen-Nationalmannschaft, die gerade den WM-Titel auf Kreta geholt hat, ein Traum blieben. Aber Träume soll man träumen, wer hätte vor Jahren schon gedacht, dass der TVW mal eine Jugendnationalspielerin in seinen Reihen hat.

TV Weingarten bejubelt den Klassenerhalt

Von Thorsten Kern/SZ

Auf der sehr gut besuchten Tribüne sind die Zuschauer in den letzten Sekunden der Partie klatschend aufgestanden. Unten auf dem Feld in der Großsporthalle warf Lena Haberbosch mit der Schlusssirene den 27:26-Siegtreffer gegen die SG Burlafingen/Ulm. Zwar hätte sich der TV Weingarten in der Handball-Verbandsliga sogar eine knappe Niederlage leisten können. Mit dem Sieg feierte der TVW aber nicht nur ein schönes Saisonende, sondern kletterte in der Tabelle auch noch auf Rang sechs. Mit dem achten Sieg im 20. Saisonspiel rutschten die Weingartenerinnen in der Tabelle noch am SC Lehr und der HSG Ebersbach/Bünzwangen vorbei – und Sechster klingt dann noch einmal besser als Achter. „Platz sechs war auch das, was ich uns leistungsmäßig zugetraut hatte“, sagte TVW-Trainer Lars Gmünder, der einmal mehr ein sehr spannendes Spiel seiner Mannschaft gesehen hatte. „Endlich haben wir auch mal knapp gewonnen.“

Die Voraussetzungen vor dem ultimativen Abstiegsendspiel am Donnerstagabend vor 250 Zuschauern waren für Weingarten klar besser als für den Gegner. Die SG Burlafingen/Ulm benötigte für den Klassenerhalt einen Sieg mit mehr als vier Toren Unterschied. Dass das nicht utopisch ist, zeigte sich in den ersten Minuten in der Großsporthalle. Der TVW tat sich in der Offensive schwer, es fehlten zündende Ideen. In der Abwehr lief es überhaupt nicht rund. Die Weingartenerinnen hatten große Probleme, die Anspiele der Gäste an den Kreis zu unterbinden – immer wieder kam Burlafingen/Ulm zu freien Würfen. „Die Kreisläufe haben wir nicht in den Griff bekommen“, meinte Gmünder, der zugab, sich in dieser Anfangsphase schon ein paar Sorgen gemacht zu haben.

Nach einer Auszeit beim Stand von 6:10 und der Hereinnahme der erfahrenen Ann-Kathrin Kübler wurde Spiel des TVW aber besser. „Mit ihr wurde es in der Abwehr deutlich stabiler, dann hatten wir viel besseren Zugriff“, sagte Gmünder.

Von 8:12 kam der TVW durch Treffer von Julia Hilebrand, Kübler, Lena Haberbosch und Johanna Borrmann auf 13:13 heran. Starken Paraden der Torhüterin Felicitas Bär hatte es Weingarten anschließend zu verdanken, dass es zur Pause nur 14:15 stand. Nach der Halbzeitpause ließ Bär mehr als fünfeinhalb Minuten lang kein Tor zu. Dazu hielt Pina Müller später noch einen Siebenmeter von Carolin Luxenhofer. Zwar vergaben ihre Mitspielerinnen einige leichte Würfe und verloren ab und an den Ball – in der 39. Minute brachte Lea Frankenhauser den TVW aber mit 17:16 in Führung. Es war die erste Führung seit dem 2:1.

Die Zuschauer – zumindest die Anhänger des TVW – feierten ihre Mannschaft, die sich auch von einer kurzen Schwächephase und einem 17:19-Rückstand nicht mehr aus der Bahn werfen ließ. Als die Gäste in der Abwehr mehr Risiko gehen mussten, nutzte Weingarten den Platz, spielte die Tore immer wieder geduldig heraus und schaffte mit dem Treffer von Haberbosch zum 23:21 (55.) eine Vorentscheidung. Der TVW wollte sein abschließendes Saisonspiel vor dieser tollen Kulisse aber gewinnen. Das klappte: Nach Haberboschs Tor zum 27:26 durfte schließlich gejubelt werden.

TVW: Bär, Müller; J. Borrmann (5/1), Hilebrand (5), Kübler (5), Haberbosch (4), Frankenhauser (3), M. Borrmann (3/1), Veser (2), T. Datz, Baumgart, A. Datz, Koch, Khater

TV Weingarten ist bereit für das Entscheidungsspiel

Im absoluten Abstiegsendspiel empfangen die TVW-Spielerinnen in der Verbandsliga die SG Burlafingen/Ulm. Die Gäste benötigen für den Klassenerhalt einen hohen Sieg, Weingarten hat also die deutlich bessere Ausgangslage. Gänzlich sorgenfrei kann der TVW um Trainer Lars Gmünder aber nicht in die Partie gehen.

Darum geht es:

Um den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Drei Mannschaften steigen ab, zwei dieser Teams stehen bereits fest. Der TSV Zizishausen hat nur einen Saisonsieg geschafft und ist abgeschlagen Letzter. Auch für die HSG Ermstal ist die Saison bereits zu Ende – die HSG hat 13:27 Punkte und ist momentan Neunter und damit Drittletzter. Da aber entweder der TVW vor Ermstal bleibt oder Burlafingen an der HSG und Weingarten vorbeizieht, steht der Tabellenneunte auch schon als Absteiger fest. Die Partie zwischen Weingarten und Burlafingen/Ulm ist ein Nachholspiel und das letzte Saisonspiel in der Verbandsliga – mehr Spannung in diesen finalen 60 Minuten geht also nicht.

Die Voraussetzungen:

Sind für den TVW natürlich wesentlich besser. Weingarten hat nicht nur zwei Punkte mehr (14:24 gegenüber 12:26), sondern auch das Hinspiel mit 28:24 gewonnen. Das bedeutet, dass den TVW-Spielerinnen ein Unentschieden oder eine Niederlage mit weniger als vier Toren Unterschied reichen würde. Auf diese Rechenspiele wollen sich die Weingartenerinnen aber nicht einlassen, sie wollen die Saison mit einem Heimsieg beenden.

Ein Abschied:

Stephanie Schneider, die im Hinspiel sieben Tore warf, wird nicht mehr für den TVW auflaufen. Sie wurde bereits nach dem letzten Heimspiel gegen Ebersbach/Bünzwangen verabschiedet.

Fans zahlen am Donnerstag in der Großsporthalle keinen Eintritt.

HVW-/BWOL-Quali weibliche Jugend mit maximaler Ausbeute

Jugendhandball-Qualifikation 2022

TVW zeigt Konstanz und qualifiziert sich mit allen weiblichen Jugendteams für die Verbandsebene – A-weiblich startet erneut in der BWOL

Nachdem sich in der Vorwoche bereits die C-weiblich bei ihrem Qualifikationsturnier in Öffingen (bei Heilbronn) mit zwei Siegen gegen die SG Remstal (16:6) und die SG Ober-/Unterhausen (14:13) vorzeitig das HVW-Ticket gesichert hatte, wollte am Wochenende die B- und A-Jugend des TVW nachziehen.

Den Beginn machte dabei die B-weiblich mit ihrem Heimturnier am Samstag. Nach einer hart umkämpften ersten Runde vor zwei Wochen mit einem Unentschieden und einem knappen Sieg war man gespannt was die Ergebnisse im Vorfeld gegen zwei unbekannte Gegner auszusagen hatten. Ein Trainingsspiel am Vortag gegen die MTG Wangen, bei dem es viel Licht im Angriff, aber auch etwas Luft nach oben in der Abwehrarbeit zu resümieren gab, sollte die richtige Einstimmung für den vermeintlich schweren ersten Auftritt gegen das Team vom TSV Betzingen erzeugen. Die Gäste aus Reutlingen kamen mit der Empfehlung von 2 deutlichen Siegen aus Runde 1 in die Großsporthalle. Eine konzentrierte Leistung der TVW-Mädels und auch eine deutliche spielerische Steigerung brachten mit 14:7 den auch in der Höhe anvisierten Sieg. Mit einem weiteren mühelosen 16:5 gegen den SV Hohenacker-Neustadt war die Qualifikation für die Württembergliga unter Dach und Fach.

Am Sonntag hingen die Trauben dann für die A-weiblich deutlich höher, ging es doch hier um den Einzug unter die 8 besten Teams in Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL). Durch die Erfolge der B- und A-weiblich in der Vorsaison wurde der TVW bei der Gruppenauslosung nicht nur als Gruppenkopf gesetzt, sondern sicherte sich auch noch den Heimvorteil. Im Auftaktspiel ging es sogleich gegen den letztjährigen Juniorenbundesligisten HSG Freiburg. Das Team von Trainerduo Christian Herter und Hania Hoffmann zeigte aber von Beginn an wenig Respekt. Mit ihrem bereits 3. Treffer markierte Johanna Borrmann bereits in der 7. Minute das 4:1. Mit zunehmender Dauer kam die HSG besser ins Spiel – am Ende stand beim 12:12 ein zunächst vermeintlich verlorener Punkt für den TVW, der sich aber noch sehr wertvoll erweisen sollte. Im zweiten Spiel duellierte sich der TVW mit einem aus der Vorsaison der B-weiblich bereits bekannten und spielerisch sehr starken Team der SG Weinstadt. Auch hier ein ähnliches Bild, wie im Auftaktspiel. Der TVW sah sich mehrfach im Vorteil. Am Ende schaffte es aber das Team um die 6-fach Torschützin Lisa Hoffmann durch eine teils schwache Chancenauswertung und einige ärgerliche technische Fehler nicht den Sack zuzumachen. Mit dem 13:13-Unentschieden waren allerdings alle Chancen gewahrt, das Ziel Platz zwei aus eigener Kraft zu erreichen. Im Abschlussspiel gegen die bereits abgeschlagene DJK Ettenheim musste ein Sieg her. Zwar ließen die TVW-Mädels es in der Startphase etwas zu gemächlich angehen und sahen sich einem schnellen 1:4-Rückstand ausgesetzt. Eine solide Teamleistung und die eingewechselte Keeperin Julia Götz mit einigen schönen Paraden sicherte aber schlussendlich ein 19:14 und mit Platz zwei im Turnier hinter Weinstadt den verdienten Aufstieg in die Beletage des Baden-Württembergischen Jugendhandballs.

Mit dem erneuten Aufstieg von gleich drei weiblichen Jugendteams in die Leistungsligen des Handballverbands hat der TVW erneut ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass die langjährige, kontinuierliche Aufbauarbeit mit großem Engagement der Trainer kein Zufallserfolg ist. Wie bei der Konkurrenz in den Handballhochburgen und Bundesliganachwuchsteams längst Normalität würde sich der TVW freuen, wenn sich noch das ein oder andere Talent aus der Region überlegt die Herausforderung einer leistungsorientierten Liga anzunehmen.