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Verdientes Unentschieden im Derby

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In letzter Sekunde sichert Torwart Simon Perchner den Herren 2 in Langenargen einen Punkt.

Aus Sicht der Mannschaft von Coach Norbert Amann brachte man im letzten Spiel gegen die hervorragend besetzten Herren 3 aus dem eigenen Hause die beste Saisonleistung auf die Platte. Vor allem in der Abwehr wusste man zu überzeugen. An diese überzeugende Vorstellung wollte man auch gegen Langenargen-Tettnang mit Tormaschine Georg „Schorsch“ Vögele anknüpfen. Bereits im Hinspiel hatte man LaTTe in eigener Halle eindrucksvoll mit 34:27 ohne Punkte nach Hause geschickt. Zwei Garanten für den damaligen Sieg, Paul Werges und Luca Enderle, konnten diesmal verletzungsbedingt leider nicht mitwirken. Generell war der Kader aufgrund kurzfristiger Absagen recht ausgedünnt, sodass die sonstige „Waffe“ der Herren 2, das konsequente Tempospiel, nicht so durchgezogen werden konnte wie gewohnt.

Trotz allem war die Marschrichtung der Welfenstädter klar: man wollte sich in der Abwehr nicht durchVÖGELEn lassen und vorne konsequent die eigene Angriffsstärke ausspielen.

Bis zur 13. Minute klappte das auch ganz gut. Gerade Niklas Gröbe nahm sich das Motto „hoch und drauf“ zu Herzen. Da die gegnerische Abwehr gegen Gröbe anfangs ihr eigenes Motto: “nur gucken – nicht anfassen!“ verfolgte, konnte er sich gemütlich in die Lüfte erheben und seiner Rolle als Shooter gerecht werden. Der Rest der Mannschaft zeigte, bis auf wenige Ausnahmen (keine Namen – was in LaTTe geschieht, bleibt in LaTTe) eine solide Leistung.

Vor allem die Unberechenbarkeit der Mannen aus Weingarten war immer wieder ein solides Mittel, um den Gegner zu überwinden. So mutierte Stephan Burkowski zur Kontermaschine und tauchte bei der zweiten und ersten Welle (O-Ton Buko: „Hauptsache Welle“) aus dem Nichts vor dem gegnerischen Torwart auf und netzte treffsicher ein.

Einzig die beiden LaTTen Schorsch und Urs waren nicht zufriedenstellend zu stoppen. Entweder trafen sie direkt oder konnten dem Spiel durch herausgeholte 7m oder Zwei-Minutenstrafen gegen Weingarten ihren Stempel aufdrücken.

Nachdem Coach Amann die Problematik schon früh erkannt hatte (ca. 1988) und langsam an der Seitenlinie zu verzweifeln drohte, tat er das einzig sinnvolle. Er riss sich in Clark Kent Manier das Aufwärmshirt vom Leib und wechselte sich selbst ein, um zumindest einem der beiden LaTTen das Handwerk zu legen. Nachdem die Abwehr nun entsprechend gestärkt war,  wurde das nächste Register gezogen. Manche mögen sich hierbei an das WM-Finale 2014 erinnert fühlen, als Coach Amann schließlich Lukas Eisenbarth zur Seite nahm und ihm ins Ohr flüsterte: „Zeig ihnen, dass du besser bist als der Schorsch.“ Einem Mario Götze gleich lieferte Eisenbarth dann auch in 10 Minuten geschmeidige 6 Tore. Manche fragen sich jetzt vielleicht, warum der Wechsel nicht schon früher getätigt wurde. Eisenbarth gab sich dazu im Interview eher zurückhaltend: „Dann hätte ich in dem Spiel ja 36 Tore gemacht und so viele Kästen wollte ich jetzt auch nicht zahlen.“ 

Nach einer vogelwilden Entscheidung des Unparteiischen zugunsten des TVW, zeigte Philipp Wolter noch vorbildlich, was gelebtes Fair-Play bedeutet und überließ dem Gegner die freie Schussbahn.

In der 59. Minute stand es dann nach einem unterhaltsamen, hartumkämpften und spannenden Spiel 31:31. Doch damit war noch lang noch nicht Schluss. Es kam zum Showdown zwischen dem alten Hasen Schorsch Vögele und dem Jüngsten auf dem Feld: TVW-Goalie Simon Perchner. Nachdem Simon das ganze Spiel über systematisch das Wurfbild des Gegners analysiert hatte, entschärfte er souverän den Siebenmeter von Vögele und sicherte seinem Team so den verdienten Punkt.

„Dachte da wäre mehr drin gewesen“ kommentierte nach dem Spiel Rechtsaußen Maximilian Gründl sowohl den halbleeren Kasten Meckatzer, als auch das Spiel.

Einziger Wehrmutstropfen neben dem verpassten doppelten Punktgewinn waren die Verletzungen von Spielmacher Jan Klenk und Kontermaschine Stephan Bukowski.

Da die beiden kommende Woche gegen den Tabellenführer aus der Alpenrepublik dem HC Hard 2 gebraucht werden, hofft das Team auf schnelle Genesung und eine volle Halle. Anwurf in der Großsporthalle ist um 16 Uhr. 

TSG Ailingen-Kluftern 2 – TV Weingarten 3 16:29 (9:13)

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Nach holprigen Start brachte die Hereinnahme von Thomas Ströh in der 8. Minute beim TVW frischen Schwung ins Spiel, und der TVW konnte sich kontinuierlich von einem 3:3 auf eine 7:13 Führung absetzen, die die Gastgeber noch zu einem schmeichelhaften 9:13 zur Halbzeit verkürzen konnten. Der TVW agierte aus einer 60 Minuten souverän agierenden Deckung mit 2 starken Torhütern dahinter, verpasste es aber in der 1. Halbzeit mehrfach klare Chancen in Tore umzumünzen.

Anfang der 2. Halbzeit stellte der TVW dann das Spiel mit 4 Toren in Folge bis zur 38.Minute auf Sieg, in der 46. Minute war das Spiel bei der ersten zweistelligen Führung dann bereits entschieden. Der Ailinger Johannes Back, immerhin die Nummer 2 der Ligatorschützenliste, kam erst in der 39. Minute zu seinem ersten und einzigen Tor und war dank der starken Deckung kein Faktor im Ailinger Spiel.

Krause mit Glanzlicht nach 22 Jahren Handballpause

Neben Regisseur Ströh verdiente sich der neue Teamtoptorschütze Daniel Pfadenhauer und Christian Krause, der nach 22 Jahren ein 30-minütiges Comeback feierte, die Bestnote und sowohl Pfadenhauer als auch Krause stellen für die Zukunft mit einer 100% Quote vom 7m-Strich auch hier eine Alternative zum immer noch verletzten Gmünder dar. Eben jener fehlt dem TVW seit 4 Spielen verletzungsbedingt. Wobei fehlen offensichtlich der falsche Begriff ist, denn seither eilt der TVW von Erfolg zu Erfolg. „Die Zahlen lügen nicht! Wir werden jetzt mit der medizinischen Abteilung Rücksprache halten und versuchen eine Comeback hier möglichst lange in die Zukunft zu schieben“, wird ein Offizieller zitiert.

„Wir haben einen guten Spielmacher Bögelein gesehen, der seine Mitspieler herausragend in Szene gesetzt hat und in der Deckung ebenfalls gezeigt hat was er kann!“, so Regisseur Bögelein in Richtung des abwesenden Chefkritiker Thomas Weber.

Das Wort zum Spiel von Christian Krause kann durchaus als Drohung an die kommenden Gegner verstanden werden:“Es wurde heute eine Fackel entzündet!“

Erstes Opfer hiervon könnte am kommenden Samstag die HSG-Langenargen-Tettnang sein, die zu Gast in der Großsporthalle sein wird.

Schweres Auswärtsspiel in Ulm

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Am Samstag den 24.02 geht es für die erste Herrenmannschaft nach Ulm zur SG Ulm/Wiblingen.
Dieses Aufeinandertreffen gab es diese Saison bereits zweimal. Geschlagen geben mussten sich die Welfenstädter bisher noch nicht, ein Spiel ging Unentschieden aus und das andere konnte man für sich entscheiden.

Die bisherigen beiden Spiele in der Hinrunde und im Pokal waren Heimspiele, nun geht es auswärts gegen die SG. Die Ulmer stehen auf dem 6. Tabellenplatz und sind ein direkter Konkurrent um den 4. Tabellenplatz, auf dem sich die Weingärtner momentan befinden. Umso wichtiger wäre ein Sieg, denn damit könnte man sich eine gute Verfolgerposition erkämpfen, wenn es in den darauffolgenden Wochen gegen die Topmannschaften geht.

Die SG Ulm/Wiblingen startete nicht nach Plan in das Jahr 2024, sie mussten sich bis jetzt in jeder ihrer drei Ligapartien geschlagen geben. Dazu kam noch das Pokal-Aus gegen die Männer um Trainergespann Kühl/Glatzer im Januar. Man darf damit rechnen, dass die Ulmer mit viel Frust und Siegeswillen in diese Partie gehen werden, um dem negativen Jahresbeginn entgegenzuwirken und die Trendwende einzuleiten.

Auch die Heimstärke der Ulmer macht es den Welfenstädtern nicht leichter. In der Hinrunde mussten sich die Ulmer in der Tannenplatzhalle lediglich dem aktuellen Tabellenführer Biberach geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz will man an die guten Phasen im Spiel gegen Langenau anknüpfen und wieder in den gewohnten Wettkampfrhythmus gelangen um etwas Zählbares aus der Ferne mitzubringen. Dazu wird die Mannschaft unter der Woche am Mittwochabend ein Trainingsspiel beim HCL Vogt bestreiten. Hier will man die Abläufe im Angriff und in der Abwehr, nach der längeren spielfreien Zeit, wieder in die Köpfe zu bekommen.

Die Kadersituation gestaltet sich ähnlich zum letzten Spiel gegen die HSG Langenau/Elchingen 2. Erfreulicherweise steht Tim Baur der Mannschaft wieder im Tor zur Verfügung. Weiterhin muss man jedoch auf Mittespieler Maximilian Schoch verzichten.

Mit einem Sieg will die Mannschaft um Allrounder Philipp Boscher den 4. Platz festigen und den Abstand auf die Verfolger Lustenau und Ulm/Wiblingen vergrößern.

Anpfiff in der Tannenplatzhalle ist um 20:00 Uhr.

Herren 2 – HSG Langenargen-Tettnang 3

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Am Samstag, 24.02.2024 treffen unsere Herren 2 auswärts auf die erfahrene dritte Garde der HSG Langenargen-Tettnang. Ein Gegner den man auf keinen Fall unterschätzen darf. Bereits in der vergangenen Saison tat man sich gegen diese Mannschaft schwer (1 Sieg, eine Niederlage), wohingegen man in der Hinrunde einen souveränen Sieg einfuhr (34:27). Doch der Gegner um Top-Torschützen Georg Vögele steht nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz und somit direkt hinter unserer Herren 2. Die Mannschaft setzt sich aus vielen erfahrenen Spielern zusammen, welche alles daransetzen wird, es unseren Jungs schwer zu machen.
Auf der anderen Seite möchten unsere Herren 2 aber natürlich auch Wiedergutmachung nach der Niederlage vergangene Woche gegen die eigenen Herren 3 betreiben. Zwar lieferte man über weite Strecken ein starkes Spiel ab, aber am Ende stand doch die Niederlage auf dem Scoreboard. Gegen die HSG möchten sich unsere Jungs nun endlich wieder für die harte Trainingsarbeit belohnen. Das wäre auch mit Hinblick auf die Tabelle wichtig: Die HSG befindet sich nur 2 Punkte hinter unserer Herren 2 und könnte mit einem Sieg gleichziehen. Dies gilt es zu verhindern.
Positiv ist, dass man mit einem nahezu vollen Kader nach Langenargen fahren wird. Zwar fehlen doch auch einige der Stammspieler (Henning Friedmann, Leon Mutschler, Paul Werges) und auch auf den verletzten Daniel Thiele, sowie auf den eben erst zurückgekehrten Stefan Jacob muss leider verzichtet werden, dafür können wir aber nach einem Spiel Pause Simon Perchner zurück im Tor begrüßen. Außerdem hat sich Rückraum-Shooter Lukas Eisenbarth wieder vollständig von seiner Verletzung erholt und auch Ole Steinhart ist wieder mit dabei.
Coach Norbert Wachter zeigt sich jedenfalls optimistisch: „Wenn die Jungs in der Abwehr so hinlangen wie im letzten Spiel und dann vorne vielleicht und unbedingt ein paar technische Fehler weniger machen, dann nehmen wir da auf jeden Fall zwei Punkte mit“.
Das Spiel findet am Samstag, 24.02.2024 um 18 Uhr in der Sporthalle im Sportzentrum Langenargen statt. Unsere Herren 2 freuen sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

TVW-A-weiblich gewinnt Verfolgerduell und revanchiert sich für die Hinspielniederlage

A-weiblich Württembergliga

TV Weingarten – TV Spaichingen 39:32 (17:12)

Lediglich eine Viertelstunde gestaltete sich das Verfolgerduell des Tabellenfünften gegen den einen Platz besser postierten Tabellennachbarn als enge Angelegenheit. Danach konnte der TVW sich kontinuierlich vom Gegner absetzen und hatte das Spiel über die komplette Spielzeit sicher im Griff.  Dabei standen die Vorzeichen nicht ideal – neben etlichen angeschlagenen Spielerinnen, die zwar auflaufen konnten, musste das Heimteam auf die kranke bzw. verhinderte Giulia Haider und Anna Mayer verzichten. Ebenso fehlte zu Spielbeginn Hanna Denzler, die noch mit ihrem Zweitverein im Einsatz war. Dem ungeachtet agierte der TVW konstant und dieses mal ohne die zuletzt oft beobachteten Schwankungen im Spiel. Eine glänzend aufgelegte Mila Liebermann im TVW-Tor entschärfte einige 100%er und gab ihrer Defensive die nötige Sicherheit. Der TVW konnte es sich sogar leisten, erneut einige Großchancen im Angriff zu vergeben. Während sich die inzwischen eingetroffene Hanna Denzler gleich gut ins Spiel einfand, musste der TVW den verletzungsbedingten Ausfall von Emily Snebli verkraften – sie musste mit einer Fingerverletzung raus und wird dem TVW erst mal fehlen. 


Mit der Halbzeitsirene warf die wieder sehr treffsichere Rechtsaußen Wilma Minsch den TVW mit 17:12 in Front.  
Mit einem kurzen Blick aufs Hinspielergebnis (31:38) wagte das Trainerteam in der Halbzeitansprache schon mal die Aussicht auf den direkten Vergleich, der zwischen den beiden Teams am Ende bei Punktgleichheit über den Tabellenplatz entscheiden könnte. Die Abwehr sollte in Halbzeit zwei weiterhin so stehen – dann würden 7 Tore Differenz reichen.


In Durchgang zwei setzte sich die disziplinierte Spielweise im Angriff weiter fort. Angetrieben von der sehr gut aufgelegten Ronja Diehm erspielte sich der TVW in der Offensive Chance um Chance und hätte am Ende auch gut und gerne 45 bis 46 Treffer erzielen können. In der Defensive leistete sich der TVW leider zu viele einfache Stellungsfehler und kassierte deutlich mehr, als die in der Halbzeit noch angepeilte Gegentorzahl. Folgerichtig fiel in der Schlussminute der 32. Gegentreffer und das 39:32 sollte plötzlich wegen des einen Auswärtstreffers mehr nicht mehr zum direkten Vergleich reichen. Der TVW hatte jedoch noch mal Auszeit und 30 s Ballbesitz, um Treffer Nr. 40 zu erzielen. Der besprochene Spielzug klappte auch bilderbuchmäßig – leider brachte der TVW jedoch den freien Ball nicht im Tor unter.  Ein kleiner Dämpfer, der jedoch den insgesamt fulminanten Auftritt nach der letzten Durststrecke in keiner Weise schmälern soll. Besonders bemerkenswert die mannschaftliche Geschlossenheit – gute Torhüterleistung und sämtliche Spielerinnen, die mehrfach zum Torerfolg beitrugen!


Auf Grund des Dreiervergleichs der punktgleichen Teams aus Spaichingen, Waiblingen und Weingarten kletterte der TVW sogar vorübergehend auf Platz 4 in der Württembergligatabelle. Mit zwei Auswärtspartien und einem abschließenden Heimspiel gegen Meisterschaftsanwärter Schozach steht dem TVW nun noch ein anspruchsvolles Restprogramm ins Haus. 


TVW: Mila Liebermann (Tor), Naomi Koltan (6), Annika Datz (9/2), Nina Beck (3), Wilma Minsch (6), Ronja Diehm (5), Hanna Denzler (4/1), Emily Snebli (2), Lorena Haider (2), Greta Zimmermann (2)

Erneute Niederlage gegen den Ligazweiten – Weingarten verliert zuhause gegen Weingarten

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Am Samstag, den 17.02.2024 empfingen unsere Herren 2 die dritte Mannschaft des TV Weingarten. Ein Lokalderby, welches andere Vereine im Training auch gerne mal „Alt gegen Jung“ nennen würden.

Ganz wie es sich für ein Derby gehört, ging es von Anfang an hart zur Sache. Beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch, über welchen sich die Zuschauer freuen konnten. Schnell kristallisierten sich die Schlüsselspieler heraus. Zum einen war da seitens der Herren 2 Stefan Jacob im Tor. Unser Goalie, welcher nach langer Verletzungspause nun direkt ins Kalte Wasser geschmissen wurde, hielt ein Ball nach dem anderen. Seitens der Gäste zentrierte sich das Spiel auf Lorenz Kalb, welcher am Ende auch erfolgreichster Torschütze des Spiels sein sollte. So ging es in den ersten 30 Minuten in einem fröhlichen Schlagabtausch hin und her. Keine der beiden Mannschaften konnte ich absetzen. Bei einem Halbzeitstand von 15:17 ging es dann in die Kabine.

Dort wurde dann überwiegend erstmal gelobt. Nämlich vor allem die Abwehr, welche in diesem Spiel endlich mal wieder eine faire Härte an den Tag legte, welche man seit ca. 4 Monaten bei der Herren 2 nicht mehr gesehen hatte. Aber auch Maximilian Liebke und Sebastian Bär durften sich nach einer mehr als soliden ersten Hälfte ihr Fleißsternchen abholen. Und doch war man zwei Tore im Hintertreffen. Das sollte also in der zweiten Hälfte schleunigst behoben werden.

Zunächst begann die zweite Hälfte erstmal so, wie die erste endete. Tor links, Tor rechts, Tor alt, Tor jung. Aber bereits nach kurzer Zeit wurde aus einem Spiel „Alt gegen Jung“ dann eher ein Spiel „Not gegen Elend“. Beide Seiten verzeichneten einen enormen Anstieg an technischen Fehlern und so kam es immer wieder mehrminütigen torfreien Phasen. Zeitweise schien es, als könnte seitens der Herren 2 nur noch Paul Werges die Richtung, in der das gegnerische Tor stand, ausmachen. Letztendlich bleibt zu sagen, dass die Gäste aus Weingarten die technischen Fehler früher einstellen konnten, wodurch am Ende dann eine 27:30-Niederlage auf dem Scoreboard stand.

Bei nachträglicher Analyse waren die entscheidenden Faktoren schnell ausgemacht: Man hätte den alten Herren ihre Rollatoren nicht verbieten dürfen. Das hat sie wohl zu arg in Rage gebracht. Außerdem sind unsere Jungs viel zu gut erzogen. Coach Norbert Wachter wird wohl in den kommenden Trainingseinheiten keine Zeit verlieren, um ihnen klarzumachen, dass der Grundsatz „Alter vor Schönheit“ auf dem Spielfeld nicht gilt.

Doch bis zum nächsten Spiel hat die Mannschaft um Norbert Wachter ja noch etwas Zeit. Das Spiel ist bekanntlich erst am 24.02.2024.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans die lautstark gegen die zahlreich erschienenen Gästefans angeschrien haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, vielleicht dann kommenden Samstag auswärts in Langenargen.  

Für den TVW2 spielten:

Stefan Jacob (Tor), Maximilian Liebke (6), Paul Werges (6), Sebastian Bär (4), Niklas Gröbe (4), Jan Klenk (4), Tobias Eitel (3), Paul Beirow, Stephan Burkowski, Fabio Enderle, Henning Friedmann, Maximilian Gründl, Leon Mutschler, Norbert Wachter (Coach)

Heimserie bleibt bestehen – erste Herrenmannschaft erobert den 4. Tabellenplatz

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Nach einer dreiwöchigen Pause kehrten die Männer um Topscorer David Paul zurück auf die Platte. Nach der ernüchternden Niederlage im ersten Rückrundenspiel, bei dem man fast zu keinem Zeitpunkt sein Können abrufen konnte, wollte man vor dem heimischen Publikum die weiße Weste waren. Zusätzlich winkte mit einem Sieg der 4. Tabellenplatz.

Das Spiel startete ausgeglichen, wobei die Reserve der HSG Langenau/Elchingen immer wieder vorlegen konnte. Das Spiel der Männer aus Weingarten war anfangs geprägt von einigen Einzelaktionen. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Zusammenspiel immer besser. Dadurch konnte Fabian Stieger in der 14. Spielminute zur ersten Führung der Welfenstädter netzen. Eine Minute später sah der Torhüter der Gäste die rote Karte. Nach einem Ausflug aus seinem Kreis und dem Zusammenstoß mit Flügelspieler Lukas Hildebrand blieb dem Schiedsrichter nichts Anderes übrig als den roten Karton zu ziehen. Somit wurde der eh schon kleine Kader der Gäste zusätzlich dezimiert.

Nach diesem Ereignis zogen die Welfenstädter, angeführt von einem überragen haltendem Thomas Nuffer im Tor, das Tempo an und starteten den vorentscheidenden 9:0-Lauf. Zudem lies man bis zur Halbzeit lediglich noch einen Gegentreffer zu und man ging mit einem deutlichen 17:7 Vorsprung in die Halbzeit.

Nach dem Pausentee sahen die Zuschauer in der Großsporthalle erneut die Mannschaft der ersten 10 Minuten des Spiels. Geprägt von vielen Einzelaktionen und Abstimmungsproblemen musste man 4 Gegentore in Folge hinnehmen, ehe man nach sieben gespielten Minuten erstmals den Ball im Tor der HSG unterbrachte. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei dem die HSG Langenau/Elchingen 2 trotz der kleinen Personaldecke nie aufsteckte, dadurch aber den Welfenstädtern auch nicht mehr gefährlich werden konnte. Am Ende konnten die Mannschaft um Kapitän Zülke einen 30:23 Heimsieg feiern und die weiße Weste in der Festung „Großsporthalle“ wahren.

Danke an alle Fans in der Großsporthalle und Grüße an die Herren 1b aus Wangen, welche nach ihrem Pokalspiel noch einen Umweg über Weingarten gefahren sind und für Stimmung gesorgt haben.

Am kommenden Wochenende geht es für unsere Männer wieder in Richtung Ulm zur SG Ulm/Wiblingen. Dies ist dann das dritte aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Bisher standen ein Unentschieden und ein Sieg auf der Anzeigetafel. Man darf gespannt sein ob die Männer um Trainergespann Kühl/Glatzer erneut erfolgreich sein werden. Mit einem Sieg hätte man eine gute Ausgangslage für die darauffolgenden Topspiele gegen Biberach und Söflingen, bei denen man die Möglichkeit hat durch Punktgewinne näher an die TOP 3 zu gelangen.

Für den TVW waren erfolgreich:

Thomas Nuffer, Tom Kühl (beide Tor), Maximilian Liebke, Niklas Zülke (3), Fabian Stieger (3), Daniel Felcini (5), Philipp Boscher, David Paul (10), Lukas Hildebrand (2), Paul Werges, Stefan Franz (3), Sven Gärtner (2), Lukas Paul (2), Sascha Schirmer

Damen 2 gg. Damen 3

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Am Samstag fand das heiß ersehnte Derby zwischen Damen 2 und Damen 3 der TV Weingarten statt. Das Spiel startet mit einer sehr schwachen ersten Halbzeit der zweiten Damen. Karin Springer im Kasten der Damen 3 konnte vor allem in der ersten Halbzeit viele Male glänzen und hielt damit die Damen 2 auf Abstand. Nur 5 Tore konnten die Damen 2 in der ersten Halbzeit erzielen und gingen mit einem Stand von 5:15 in die Halbzeit. Die Halbzeitansprache von Trainer Marius Casas schien Früchte zu tragen und die Damen 2 konnte sich im laufe der zweiten Halbzeit wieder auf 5 Tore rankämpfen. Das Spiel der zweiten Mannschaft wurde konzentrierter und der Ball wurde auch öfter im Tor untergebracht. Verdient gewonnen hat die Damen 3 mit einem 20:25 und konnte sich somit die Tabellenführung zurückerobern. Alles in allem war es ein sehr faires Spiel.

Offene Rechnung nach Hinrunden Niederlage

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Die erste Herrenmannschaft empfängt am Samstag, den 17.02.24 die HSG Langenau/Elchingen 2 in der Großsporthalle.

Durch die bittere Auswärtsniederlage im ersten Saisonspiel (28:27) der damals noch neu formierten ersten Herrenmannschaft um Trainergespann Glatzer/Kühl, sind die Männer nun hoch motiviert zu zeigen, dass dies damals nur ein Ausrutscher war. Man will auf jeden Fall beide Punkte im Schussental behalten, um den Anschluss an die Top 3 nicht zu verlieren.
Im Hinspiel verpasste man dramatisch den Ausgleich und musste so ohne etwas Zählbares nachhause reisen. Nun stehen die Welfenstädter auf einem respektablen fünften Tabellenplatz, wohingegen die Reserve der HSG Langenau/Elchingen zum Ende der Hinrunde einige Rückschläge hinnehmen musste und nun den zehnten Tabellenplatzbelegt.
Durch den damit verbundenen Abstiegskampf darf man von einem hochmotivierten Gegner ausgehen und muss, nach der eher mäßigen Leistung bei der Niederlage gegen die Blisshards im vergangenen Spiel, eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag legen.
Verzichten muss die Mannschaft auf Maximilian Schoch und Tim Baur, welche Urlaubsbedingt nicht im Kader stehen werden. Man wird aus dem vollen schöpfen können, jedoch wird sich der endgültige Kader erst am Freitagabend im Abschlusstraining entscheiden.
Diese Konstellation verspricht den Zuschauern in der Großsporthalle ein spannendes Bezirksligaspiel. Die Spiele davor bestreiten jeweils die zweite und dritte Damen sowie Herrenmannschaft in den internen Derbys.

TV Weingarten 2 – TV Weingarten 3 aus Sicht der Dritten

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Zu einem schweren Auswärtsspiel muss die Dritte am Samstag in Weingarten antreten.

Und schon vor dem Spiel ist klar, dass man nicht auf die U21 Spieler der 2. zurückgreifen kann, da diese voraussichtlich zeitgleich daheim im Einsatz sind. Und auch Lorenz Kalb scheint fraglich, Gerüchten zu Folgen wurde er nach seinem letzten Auftritt bei den Herren 3 bereits im Trikot des TS Dornbirn und später in dem der ersten Mannschaft des heutigen Gegners gesichtet. „Wir haben das Gespräch gesucht und Klarheit geschaffen! Lorenz erhält keine Freigabe“, wird das Management zitiert.

Definitiv fehlen wird Linksaußen Norbert Amann, der als Coach der Zweiten im Einsatz ist und sich für die Dritte ein enges Spiel wünscht: „Kantersiege machen niemand Spaß, von daher setze ich als Spieler aus, damit der Gegner auch eine Chance hat!“

Ebenfalls eng wird es für Spielmacher Mark Gmünder, der immer noch an seiner Handgelenksverletzung laboriert. Als Ersatz brennt David Bögelein darauf, dass sich seine Torflaute von 238 Minuten sich nicht wiederholt. Erstmals in dieser Saison könnte auch Samuel Richter auflaufen, der nach langer Verletzungspause in den Kader rutschen könnte. Und auch bei Ralf „ich spiele ganz sicher nicht mehr“ Grupp steht der zweite Saisoneinsatz im Raum, der mit Christian Pfau einen weiteren ehemaligen Landesligaspieler und „Georg Clooney unter den Torhütern“ zu einem Comeback animieren konnte. Ob es bei ihm für das Derby reicht war bei Redaktionsschluss jedoch noch nicht klar. Dabei sein wird voraussichtlich Pfaus Schwager Torben Ziegler: Eine Verbesserung in der Torschützenliste der Bezirksliga Rems-Stuttgart von Platz 112 auf Platz 63 konnte das Management jedoch nicht von einer Kadernominierung überzeugen. „Einzig auffallend ist, dass die Stuttgarter mit der internationalen Härte der Kreisliga B Bodensee nicht klarkommen, anders lässt sich der 15 Platz von Torben (bei nur 9 Ligaspielen) im Zeitstrafenranking dort nicht erklären! Da würde jeder von uns 25 Tore machen, wenn man da nicht hinlangen darf. Mit Bögelein steht sonst aber nur ein Mittespieler zur Verfügung, da müssen wir nehmen was kommt.“

Ansonsten ist der Kadersituation recht entspannt: „Wir haben vermutlich eh ein Luxusproblem! Das wird vermutlich das erste Auswärtsspiel, bei dem wir evtl. Spielern absagen müssen“, so das Management. „Vielleicht können wir ja sogar die Zweite noch personell unterstützen!“

Das außergewöhnliche für die Dritte ist die lange Vorbereitungs- und Regenerationszeit von über 2 Monaten auf das Spiel, in der man zwei Trainingseinheit unterbringen konnte. „Wir sind das systematisch angegangen und haben seit dem letzten Spiel über Weihnachten voll auf Masseaufbau gesetzt. Die Jungs haben sich im Januar dann wieder richtig auf den Ball gefreut, ehe wir dann nach den beiden Einheiten zügig in die Fasnetspause übergegangen sind.“

Auf der Zugangsseite hat sich für im Rückrundenkader bislang nichts getan: „Wir hatten in der Vorrunde für ein Testspiel mal Tobias Eitel dabei, damit der mal zeigen kann, ob er zu gebrauchen ist. Aber man hat dann deutlich gesehen, dass er das Spielprinzip der Dritten noch nicht verinnerlicht hat! Er benötigt noch etwas Zeit um vom puren sportlichen Erfolgsgedanken weg zu kommen. Dann erkennt er auch, dass man kurz vor Schluss den Spieler anspielt, der schon 9 Tore erzielt hat und sucht nicht den eigenen Erfolg! Wir sind aus der Nummer zum Glück jetzt für die Rückrunde nochmal rausgekommen und lassen ihn sich bei der Zweiten nochmal austoben!“