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TVW-Talente bei der DHB-Beachsichtung

Gleich vier Spielerinnen des TV Weingarten Handball wurden zur Beachhandball-Sichtung des Deutschen Handball Bundes nach Witten eingeladen: Amelie Hartmannsberger, Hannah Knoll, Lea Wetzel und Svea Zimmermann. Die vier Beach Moskitos, so nennt sich der TVW bei Spielen im Sand, waren zudem auch Teil des Teams Baden-Württemberg, das die Farben BWs bei den parallel stattfindenden DHB Championships, dem Ländervergleich aller Länderteams, vertrat.

Frühmorgens am Pfingstmontag startete die Reise in den Südosten des Ruhrgebietes. Nach dem Einchecken ging es an den Blue Beach, einer für Lehrgänge und Sichtungen im Beachhandball bekannten Spielstätte, die die Mädels bereits mit drei Indoorspielflächen beeindruckte. Nach der Begrüßung durch den Herrenbundestrainer, Marten Franke, fanden die individuellen Leistungstests statt, die die Mädels alle mit Bravour absolvierten. So war die größte Nervosität erst einmal überwunden.

Am Dienstagmorgen fand zunächst eine Trainingseinheit statt, die für das Team von BW vom Bundestrainer der Damennationalmannschaft, Alexander Novakovic, geleitet wurde. Für die Beach Moskitos des TVW eine besondere Ehre.

Am Nachmittag standen dann die Gruppenspiele der DHB Championships auf dem Programm. Spiel 1 gewann das Team aus BW mit den TVW-Mädels souverän mit 2:0 gegen die Auswahl Westfalens, die immerhin die Topscorerin des ganzen Turniers stellten. Der Sieg war auch Beweis für die gute Abwehrarbeit um Amelie Hartmannsberger und Svea Zimmermann, die sich zu Herzen nahmen, was der Bundestrainer am Morgen noch meinte: „Abwehr macht Spaß“. In Spiel 2 warteten die Mädels aus Hamburg. Das Team war sprichwörtlich eine Nummer zu groß, spielen die älteren Mädels aus dem Norden doch bereits seit einem Jahr zusammen, während es das Team BW gerade einmal auf drei gemeinsame Trainingseinheiten am Stützpunkt Bartenbach/Göppingen brachte. Im letzten Spiel ging es um Platz zwei in der Gruppe gegen Schleswig-Holstein. In einem guten und spannenden Spiel musste sich das Team denkbar  knapp geschlagen geben. So wartete am frühen Abend mit Bayern das zweitplatzierte Team der Parallelgruppe auf die Mädels des TVW. Ging Satz 1 gegen die deutlich höher eingeschätzten Mädchen aus Bayern verloren, so schnappte sich das Team mit einem Tor in der Verlängerung den zweiten Satz für die BW-Mädels. Dies bedeutete: Shootout, eine Art Penaltyschießen im Beachhandball. Obwohl Lea Wetzel, Amelie Hartmannsberger und Svea Zimmermann ihre Würfe verwandelten, ging es in eine weitere Verlängerung. Hier bewies Lea Wetzel Nerven und verwandelte auch ihren zweiten Wurf souverän zum überraschenden Sieg. So ging Tag 2 mit dem Erreichen des Halbfinales erfolgreich zu Ende.

Am letzten Tag standen die Halbfinals und Finals auf dem Programm. Gegner war zunächst wieder Hamburg. Obwohl das Trainergespann um Welt- und Europameisterin Lena Klingler sowie den ehemaligen Herrenbundestrainer Alex Gehrer improvisieren musste, da sich die Torhüterin im morgendlichen Training durch einen Kopftreffer eine Gehirnerschütterung zuzog, ärgerte das Team die Hamburgerinnen maximal. Mit ein bisschen Glück hätte sich das Team fast den zweiten Satz geschnappt und Hamburg ins Shootout, das immer auch etwas Glücksspiel ist, zwingen können. Die jungen Talente aus Württemberg zeigten, dass sie sich neues Wissen sehr schnell aneignen konnten und es somit innerhalb kurzer Zeit schafften, sich auch mit den Besten auf Augenhöhe messen zu können. Im Spiel um Platz 3 wartete wieder die Auswahl Schleswig-Holsteins auf die TVW-Mädels. In einem wieder sehr ausgeglichenen Spiel konnte sich die Auswahl auf die Abwehrarbeit von Amelie Hartmannsberger und Lea Wetzel sowie im Angriff auf das schöne Zusammenspiel von Hannah Knoll und Svea Zimmermann verlassen. Am Ende entschied wieder einmal die größere Erfahrung zugunsten der Mädels aus dem hohen Norden. Damit beendete das jüngste Team im Feld die Championships auf einem nicht zu erwarteten vierten Platz. Mit diesem tollen Ergebnis, vielen neuen Erfahrungen und noch mehr Eindrücken im Gepäck ging es am späten Nachmittag nach der Siegerehrung für die vier Beach Moskitos wieder zurück nach Weingarten.

Bilder: Dorian Frick

Beachhandball EBT-Finale auf Sizilien – mit 3 Schwestern in einem Team

Finalturnier der EBT-Serie in Trapani (Sizilien)

Platz 5 beim europäischen Clubfinale für die drei Schwestern aus Weingarten

In der Halle getrennt, auf Sand vereint – was in der Halle bisher nie funktionieren konnte, harmoniert beim Beachhandball umso besser

Auf Grund der Jahrgänge war es den drei Schwestern Miriam (22), Johanna (20) und Pauline (17) nie vergönnt, bei ihrem Heimatverein TV Weingarten zusammen in einer Mannschaft zu spielen. Inzwischen hat es die drei ohnehin in verschiedene Richtungen verschlagen. Miriam läuft kommende Saison für den Drittligisten SV Allensbach nahe ihrem Studienort Konstanz auf. Johanna studiert in Darmstadt und spielt bei der hessischen HSG Bensheim/Auerbach. Zusammen mit ihrer Schwester Pauline, die in der dortigen Handballakademie lebt und auch noch in der Jugend spielt, ist sie soeben Meister der dritten Liga mit den Juniorflames geworden – der Frauen-Zweitvertretung des Bundesligisten.

Mit dem Beachteam, den Caipiranhas aus Bartenbach, spielen die drei Schwestern neben der deutschen Beachserie (German Beach Open) auch noch einige europäische Turniere der EBT-Serie (European Beach Tour). Als bestes deutsches Team in der EBT-Wertung 2024 durften die Caipis Deutschland bei den EBT-Finals im sizilianischen Trapani vertreten. Zunächst galt es sich unter den mit Nationalspielerinnen gespickten Topteams in einer der Siebenergruppen für das Viertelfinale zu qualifizieren. Das Topniveau der Veranstaltung unterstrich das frühe Ausscheiden des spanischen Vorjahressiegers aus Malaga. Mit starken Vorstellungen erspielten sich die Caipis in der Vorrunde Platz 3. Richtungsweisend für die Moral gleich das erste Spiel, bei dem die Caipis in den letzten 10 Sekunden einen 3-Punkte-Rückstand noch in einen Sieg verwandelten. Insbesondere der Sieg gegen den späteren Turniersieger aus Almeria (Spanien) ließen für den weiteren Turnierverlauf hoffen. Auch hier zeigte sich der Beachhandball einmal mehr von seiner spektakulärsten Seite – allein in der letzten Spielminute gab es 5 Torabschlüsse und ständige Führungswechsel.   

Das Viertelfinale gegen den kroatischen Vertreter aus Zagreb war an Spannung nicht mehr zu überbieten – 19:18, 18:19, so die Satzergebnisse. Es musste das Shootout entscheiden – mit bitterem Ausgang für die Caipis. Mit zwei Shootout-Siegen gegen die europäischen Topteams Westside (Niederlande) und dem Danish Beach Dream (gleichzusetzen mit der dänischen Nationalmannschaft) holten sich die Caipis am Ende einen überragenden fünften Platz.

An der Siegerehrung freute sich das Team der Caipis um die Abwehrspezialistin Johanna Borrmann und die als Spezialistin (spielende Torhüterin) eingesetzte Miriam auch noch über den Titel ihrer Torschützenkönigin. Pauline Borrmann distanzierte mit 165 Punkten die zweitplatzierte Slowakin um satte 33 Punkte. Nach traumhaftem Ambiente in Sizilien geht es nun für die drei Schwestern in ein vollgepacktes Sommerprogramm aus GBO-Turnieren und Hallenvorbereitung. Zumindest einen Teil davon wird Pauline verpassen. Bei ihr steht zunächst ein Lehrgang mit der Frauen-Beachnationalmannschaft in Frankreich auf dem Terminkalender. Die Frauen-Natio steht in der Vorbereitung zur anstehenden Europameisterschaft und zu den World-Games in China. Für die 17-jährige, die im erweiterten Aufgebot steht, dürften die Tage in Sizilien kein schlechtes „Trainingslager“ gewesen sein.

Bilder: EHF Joe Pappalardo fotografo

C-Mädels folgen der B-weiblich in die Oberliga

Qualifikation zur Oberliga

weibliche C-Jugend

in Rietheim

Spiele:

Rietheim-Weinheim – TVW  4:7

HSG Ortenau Süd – TVW  9:10

TVW – HSG Owen-Lenningen  14:9

TVW – TG Biberach  13:2

Endtabelle:

Eine Woche nach der weiblich B ergattern sich auch die C-Mädels das Ticket zur Baden-Württemberg Oberliga

Mit breiter Brust nach guten Leistungen in der Regionalliga-Quali erwiesen sich die Spiele zur Oberliga zunächst als holprige Angelegenheit. Am Ende setzten sich die Mädels aber souverän und ungeschlagen durch und belohnten sich mit dem von Beginn an anvisierten Oberligaplatz.

Die Qualirunde zur Regionalliga, 6 Wochen zuvor mit einkalkuliertem Scheitern, sollte Sicherheit in die Truppe bringen. In einer sehr starken Gruppe mit den Topteams aus Freiburg, Waiblingen, Bietigheim und Nellingen hatte der TVW sich mit einem Sieg und einer hauchdünnen 1-Tor-Niederlage mehr als gut verkauft und sah sich für die Oberligaquali gut gerüstet.

Beim Auftakt gegen den Gastgeber aus Rietheim-Weilheim hatten beide Teams mehr mit dem unbespielbaren Ball, als mit den Aufgaben gegeneinander zu kämpfen. In einem völlig unansehnlichen Spiel stimmte aus TVW-Sicht mit dem 7:4 einzig das Ergebnis und die Erkenntnis, dass man Spiele auch in der Defensive gewinnen kann.

Gegen die HSG Ortenau Süd musste der TVW beim 10:9 dann abermals Nervenstärke beweisen. Die Offenburgerinnen konnten stets dranbleiben am TVW und überzeugten durch ihren konsequenten Zug zum Tor, der durch 7 Strafwürfe belohnt wurde. Gut für die Schussentälerinnen, dass Ksenia Formicev zwei davon parieren konnte. So hatte der TVW am Ende in einem unnötig hitzigen Spiel schon so etwas wie eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den minimal nötigen Platz 3 geschafft.

Merklich erleichtert konnte der TVW die beiden abschließenden Spiele souverän nach Hause fahren. Gegen die quirlige HSG Owen-Lenningen legten die Mädels einen Blitzstart hin und zwangen den gegnerischen Trainer beim 5:1 nach fünf Spielminuten bereits zur Auszeit. Der Rest der 20-minütigen Spielzeit war abgeklärt und das 14:9 am Ende ohne Mühe.

Abschließend ging es für Bezirkskonkurrent Biberach noch um die direkte Qualifikation. Für den TVW dagegen hieß es, sportlich Rückgrat zu zeigen und im Sinne aller Mannschaften „durchzuziehen“. Unter dem Druck des Gewinnenmüssens verkaufte sich die TG weit schlechter, als sie im Turnier bis dahin agiert hatten. Die TVW-Mädels konnten im finalen Spiel in zahlreichen Aufstellungsvarianten über die gesamte Spielzeit mit viel Spielfreude, sechs verschiedenen Torschützinnen und nur zwei Gegentoren beim 13:2 überzeugen.

„Die Oberliga war von Anfang an das Ziel, das haben wir souverän erreicht.“ Nach den vielen Gegentoren der vergangenen Landesligasaison zeigte sich das Trainerteam insbesondere mit der Steigerung in der Defensive zufrieden. „Die beiden Aufstiege sind auch der Verdienst unserer homogenen C-weiblich-/B-weiblich-Trainingsgruppe“. Jetzt heißt es sich für die spannenden Aufgaben in beiden Altersklassen zu wappnen. Mit der Zusammenlegung der 3 Handballverbände zum Baden-Württembergischen Handballverband entstehen wohlmöglich neue Schnittstellen zu anderen Vereinen, wie zuletzt schon in der Quali gegen badische und südbadische Vertreter.  

TVW: Ksenia Fomicev  (Tor), Hannah Knoll, Sophia Michl, Anna-Lena Tittel, Kira Broschke, Gabriella Merle, Olivia Dannecker, Kristina Hartfiel, Alica Adler, Svea Zimmermann, Serap Su Kapci, Amélie Hartmannsberger 

Vielen Dank an die vielen mitgereisten Fans!

Wir gratulieren der TG Biberach zum nachträglichen Aufstieg in Qualirunde 2 und freuen uns auf die Oberligaduelle gegen unsere Bezirksnachbarn.   

Bw löst Oberliga-Ticket souverän

Qualifikationsturnier B-weiblich zur Oberliga
18.05.2025 in Lenningen

Spiele:
TVW – Murgtal Panthers 2 12:8
TV Spaichingen – TVW 6:18
HSG Owen-Lennigen 12:16
TV Mosbach – TVW 13:18

Junges TVW-Team löst das Oberliga-Ticket überraschend souverän

Beim Qualifikationsturnier in Lennigen trat der TVW aufgrund seiner Altersstruktur nicht als Favorit an, löste das Oberliga-Ticket aber am Ende mit vier Siegen aus vier Spielen souveräner, als erwartet.

In zwei vorausgegangenen Vorquali-Turnieren im neu zusammengesetzten Handballbezirk Oberschwaben-Ostalb sicherte sich der TVW mit Platz zwei ein gutes Ranking-Ergebnis für die Einteilung der Gruppen in den Qualifikationsturnieren auf Verbandsebene. Erstmalig wurden durch den Zusammenschluss der ehemaligen Handballverbände Baden, Südbaden und Württemberg zum Baden-Württembergischen Handballverband auch die Qualigruppen aus Vereinen des gesamten Bundeslandes zusammengestellt. So traf der TVW in seiner Qualigruppe mit den Murgtal Panthers (Baden Baden) und dem TV Mosbach auf bisher völlig unbekannte Vertreter aus Baden.

Auf den Punkt motiviert, versuchten die Mädels des TVW gleich zu Turnierbeginn mit einer konzentrierten Leistung gegen die Murgtal Panthers aus Baden Baden einen Sieg vorzulegen. Bei den beiden sehr jungen Teams entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Der TVW legte aber mit einer starken Abwehrleistung – allen voran der starken Torhüterin Leni Minsch – den Grundstein für den so wichtigen Auftaktsieg. Zudem überzeugte eine treffsichere Selma Neto von der Außenposition.


In Spiel zwei erwartete der TVW im TV Spaichingen ein Team mit reichlich Erfahrung auf Verbandsebene. Zudem sammelten die Spaichingerinnen bereits bei der vergangenen Regionalliga-Quali wertvolle Spielpraxis auf höchstem Niveau. Der TVW war auch hier von Beginn an darauf aus, das Tempo gegen die schmal besetzten Spaichingerinnen hochzuhalten. Weder die körperlich anspruchsvolle Spielweise der Spaichingerinnen, noch der frühe Ausfall von Leistungsträgerin Lea Wetzel, konnte den TVW beeindrucken. Das junge Team des TVW hatte sichtlich Lust, das Ergebnis am Ende deutlich zu gestalten. War im ersten Spiel noch eine gewisse Zurückhaltung seitens der Trainerbank zu spüren, konnte ab Spiel zwei ohne Qualitätsverlust kontinuierlich gewechselt werden.


Gegen die HSG Owen-Lenningen machte der TVW dann endgültig den Sack zu. Gegen die deutlich älter und erfahreneren Gastgeber überzeugte der TVW besonders durch seine Nervenstärke bei stets knappem Spielstand. So gehörte die Chrunch-Time klar den Mädels aus dem Schussental, die in den letzten drei Spielminuten aus einem 12:12 ein 16:12-Sieg vor stimmungsvoller Kulisse machten.


Die abgschließende Begegnung gegen den TV Mosbach stand dann ganz unter dem Motto „noch mal Spielzeit für alle“ und einem guten Abschluss. Dieser gelang auch hier zum Makellosen Endergebnis von vier Siegen in vier Spielen. 11 verscheidene Torschützinnen unterstrichen im letzten Spiel noch einmal das gute Teamwork an diesem Tag.

„Zu Beginn des Qualisommers war der Aufstieg zwar das Ziel, aber keineswegs klar“, so Trainer Oliver Borrmann. „In den Qualispielen lebt man oft von der Erfahrung des älteren Jahrgangs in der Altersstufe. Mit teils nur 2-3 Spielerinnen aus der letzten B-Jugendsaison und bis zu 8 noch aktuellen C-Jugendlichen, hatten wir nicht die Favoritenrolle. Das und die Abgeklärtheit des jungen Teams macht den Aufstieg umso bemerkenswerter.“

TVW: Leni Minsch, Ksenia Fomicev (Tor), Amélie Hartmannsberger, Hannah Knoll, Olivia Dannecker, Kira Broschke, Kristina Hartfiel, Samanta Birt, Franziska Abler, Selma Neto, Lea Wetzel, Alica Adler, Svea Zimmermann

Vielen Dank an die zahlreichen mitgereisten Fans, allen Daumendrückern daheim und dem ganzen Kader der Cw/Bw – Teamwork in allen Bereichen !!

TV Weingarten dreht turbulentes Spiel gegen Meister Wangen – 32:28-Auswärtssieg zum Saisonabschluss 

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Zum Abschluss der Handballsaison lieferten sich die zweiten Mannschaften der MTG Wangen 2 und des TV Weingarten am Samstagabend in der gut gefüllten Argensporthalle ein temporeiches und spannendes Spiel. Trotz des bereits feststehenden Meistertitels für Wangen und dem gesicherten dritten Platz für die Gäste aus Weingarten zeigten beide Teams ein intensives Duell – mit dem besseren Ende für die Gäste: Der TV Weingarten setzte sich am Ende mit 32:28 durch. 

Weingarten erwischte den besseren Start und dominierte die Anfangsphase mit konzentriertem Angriffsspiel und stabiler Defensive. Bereits nach 22 Minuten führten die Gäste mit 9:15. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Wangen nutzte, um auf 14:17 zu verkürzen. 

Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Zwar behauptete Weingarten zunächst einen knappen Vorsprung, doch in der 48. Minute sorgte Axel Natterer mit seinem achten Treffer für den 25:25-Ausgleich – und wenig später lag Wangen sogar mit zwei Toren in Front. Als Jannik Holzer in der 53. Minute eine Zeitstrafe erhielt, nutzte Weingarten die Unterzahl eiskalt aus: Vier Tore in Folge durch Niklas Zülke, Sven Gärtner und Philipp Boscher drehten das Spiel. Trotz einer Auszeit fand Wangen keinen Zugriff mehr – Weingarten erhöhte sogar noch auf 32:28. 

Niklas Zülke war mit sieben Treffern bester Werfer auf Seiten der Gäste. Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung ragte vor allem die starke Torhüterleistung der Weingartener hervor. Auf Seiten der MTG Wangen war Axel Natterer mit acht Toren der herausragende Akteur. 

Das Spiel war gleichzeitig auch ein emotionaler Abschied: Für Lukas Hildebrand war es das letzte Spiel im Trikot des TV Weingarten. Mit fünf Treffern zeigte er noch einmal eine starke Leistung. Auch an der Seitenlinie endete eine Ära – für das Trainergespann Jens Kühl und Stefan Glatzer war es das letzte Spiel in ihrer Verantwortung. Beide wurden im Anschluss von der Mannschaft und den mitgereisten Fans gebührend verabschiedet. 

Auch wenn das Spiel keine tabellarische Bedeutung mehr hatte – beide Mannschaften steigen in die Landesliga auf – sorgten die Spieler für einen würdigen Saisonabschluss. Die volle Halle und die gute Stimmung, befeuert auch durch das anschließende Spiel der ersten Herrenmannschaft, rundeten einen spannenden Handballabend ab. 

Für den TV Weingarten spielten: 

Niklas Euchner, Thomas Nuffer (beide Tor), Niklas Zülke (7), Lennart Lohrmann (1), Fabian Stieger (1), Philipp Boscher (5), Jannik Holzer (5), Lukas Hildebrand (5), Luca Enderle (1), Sven Gärtner (3), Lukas Paul (5). 

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht vom TVW-Handball
  4. Bericht der Kassenwartin
  5. Kassenprüfungsbericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung der Kassenwartin und des Vorstandes
  7. Neuwahlen:
  8. Vorsitzende/r; Schriftführer/in; ein Kassenprüfer
  9. Anträge
  10. Sonstiges: Mitgliederehrungen? Nach welchen Kriterien künftig?
Einladung zur Mitgliederhauptversammlung